Kinderbett – Hochbett oder klassisches Bett?

Wenn es um den Kauf eines Kinderbettes geht, sollten Eltern ein paar wichtige Kriterien berücksichtigen. Natürlich sollte das Bett für den Nachwuchs auch optisch etwas hermachen, doch neben dem Aussehen und der Größe sollte vor allem die Sicherheit ein entscheidender Aspekt sein. Grundsätzlich hat man die Wahl zwischen einem klassischen Kinderbett in Flachbauweise und einem modernen Hochbett, das mit vielen Vorteilen zu punkten weiß. Für was man sich letztendlich entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack und den räumlichen Voraussetzungen ab, das Alter des Kindes sollte jedoch ebenfalls im Auge behalten werden.

Hochbett oder klassisches Kinderbett?

Ein Hochbett finden viele Eltern und Kinder besonders spannend, weil es einfach etwas anderes ist. Doch das Hochbett kann auch mit zahlreichen Vorteilen überzeugen und ist deshalb auf jeden Fall eine Überlegung wert. Hochbetten machen vor allem dann Sinn, wenn das Kinderzimmer relativ klein ist und dafür aber eine hohe Decke hat. Gerade wenn die Raumhöhe ausreichend ist, hat man einen tollen Raumgewinn, denn der Platz unter dem Bett kann optimal ausgenutzt werden. Darunter passt zum Beispiel ein Arbeitsplatz für die Hausaufgaben, aber auch Kommoden oder ein Schrank können gut darunter untergebracht werden.

Auf Kinder üben Hochbetten eine magische Anziehungskraft aus, das hat etwas von Abenteuer, wenn man über eine Leiter ins Bett steigen muss. Natürlich gibt es auch noch jede Menge Zubehör für diese Betten, so dass man mit einer Rutsche und einem Zelt eine richtige Spielburg schaffen kann. In der Regel muss man für ein Hochbett auch nicht wesentlich tiefer in die Tasche greifen als für ein klassisches Kinderbett. Allerdings sollte man lieber etwas mehr Geld ausgeben, wenn man Wert auf ein Höchstmaß an Sicherheit legt.

Sicherheit ist beim Kinderbett das A und O

Da wären wir auch schon beim wichtigsten Thema, der Sicherheit. Ein Hochbett ist sehr spannend und abenteuerlich, jedoch sollte das Kind mindestens sechs Jahre alt sein, damit Eltern auch sicher sein können, dass ihr Kind den Aufstieg mit der Leiter sicher beherrscht. Für kleinere Kinder ist ein Bett in Flachbauweise sicher eher zu empfehlen, auch dieses kann man durchaus schön gestalten. Außerdem können Mama oder Papa sich abends noch zum Kuscheln oder Vorlesen mit ins Bett kuscheln, und auch im Krankheitsfall ist ein klassisches Bett für Kleinkinder günstiger.

Einfache Hochbetten bekommt man bereits für um die 150 Euro, doch kann man dann auch nur ein Mindestmaß an Sicherheit erwarten, welches laut EU-Norm festgelegt ist. Wichtig ist ein stabiles Bettgestell, das auch beim Spielen nicht verrutscht und kein Spalt zwischen Bett und Wand entsteht. Die Brüstung sollte möglichst hoch sein, am Einstieg bieten Festhaltegriffe zusätzliche Sicherheit. Man kann auch einen Himmel über die Matratze spannen, das stellt dann im Notfall einen zusätzlichen Fallschutz dar. Natürlich kann man ein Hochbett auch selbst bauen, allerdings muss man sich dann vorab unbedingt wegen der gängigen Sicherheitsstandards informieren, um kein Risiko einzugehen.